Ratgeber

Pflege neu gedacht

21.05.2022 | Pflege neu gedacht

Familie und Vermögen geschützt Es gibt kaum ein Vorsorgethema, das für alle Generationen gleichermaßen von so hoher Bedeutung ist, wie die Pflegevorsorge. Enkel, die die gesundheitliche Entwicklung ihrer Großeltern mitverfolgen und den schwindenden Kontakt traurig hinnehmen müssen. Kinder, die einen Teil der Pflege ihrer Eltern übernehmen oder sogar für deren Kosten einstehen müssen. Ehepartner, die ihren Liebsten gern pflegen würden, es - aufgrund des eigenen fortgeschrittenen Alters - jedoch nicht vollumfänglich können...... Weiterlesen: Klick
> weiterlesen
Welche Leistungen pflegenden Angehörigen zustehen

23.05.2021 | Welche Leistungen pflegenden Angehörigen zustehen

Ein Spot des Bundesgesundheitsministeriums über die Arbeit der Pflegekräfte sorgt derzeit für Zündstoff. Während die Macher die Leistungen des Berufs anerkennen wollten und dafür werben, dass mehr junge Menschen sich dafür entscheiden, fühlen sich viele eher davon verhöhnt. In dem Spot geht es darum, wie eine junge Pflegekraft versucht, einen älteren in sich gekehrten Heimbewohner aus seiner Lethargie herauszuholen. Als sie eines Abends zufällig einen Blick in ein altes Fotoalbum des Mannes wirft, sieht Fotos der Familie im Ski-Urlaub und hat eine Idee. Sie macht sich auf den Weg in die Berge und holt dem Mann Schnee. Als sie ihn mit dem Schneeball überrascht, breitet sich ein überglückliches Lächeln auf seinem Gesicht aus. Und das wiederum macht auch die junge Pflegerin froh. Es wird ein Alltag geschildert, der so eben nicht realistisch ist, lautet die Kritik der Pflegekräfte. Und bei der Pflege zu Hause kommen noch ganz andere Herausforderungen auf die Pflegenden, meist Angehörige, zu. Nicht selten sind sie selbst berufstätig und betreuen „nebenbei“. Dabei sind sie unter Umständen nicht nur mit den Gefühlen und Launen des Patienten ausgesetzt, die einen seelischen Druck darstellen, sondern gelangen oft auch körperlich an ihre Grenzen.   Um hier die Pflegenden zu unterstützen und beispielsweise eine bessere Vereinbarkeit mit dem Beruf herzustellen, gibt es Leistungen vom Staat nicht nur für die Pflegebedürftigen sondern eben auch für die pflegenden Angehörigen. Der Pflegebedürftige erhält die finanzielle Unterstützung von der gesetzlichen Pflegeversicherung.   Die Höhe dieses sogenannten Pflegegeldes ist von dem Pflegegrad abhängig. Im Pflegegrad 2 sind es 316 monatlich, im Pflegegrad 3 545 Euro, im Pflegegrad 4 bekommt der Pflegebedürftige 728 Euro und im Pflegegrad 5 sind es 901 Euro. Das regelt der Paragraf 37 „Pflegegeld für selbstbeschaffte Hilfe“ des Elften Sozialgesetzbuches. Bei den Pflegenden sichert die Pflegeversicherung auch Rentenansprüche für die Zeit der Pflege. Denn sie übernimmt die Beiträge zur Rentenversicherung, die sich unter anderem nach dem Pflegegrad richten. Um diese Beiträge zu erhalten, darf die Pflegeperson nicht länger als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sein, noch keine volle Altersrente erhalten und die Regelaltersgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung noch nicht erreicht haben. Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung sind die Pflegende auch beitragsfrei in der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert. Damit sind alle pflegerischen Tätigkeiten sowie die Haushaltsführung eingeschlossen. Wohnt die Pflegeperson nicht im selben Haushalt sind die Wege zur Wohnung des Pflegebedürftigen ebenfalls integriert. Eine zusätzliche Leistung des Staates sieht die Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung vor, wenn die Pflegeperson unmittelbar vor Aufnahme der Pflegetätigkeit arbeitslosenversicherungspflichtig war. Denn die Pflegeversicherung übernimmt diese Beiträge für die gesamte Dauer der Pflege. Ein Anspruch auf Arbeitslosengeld bleibt somit bestehen oder wird erworben. Damit Pflegepersonen einmal durchatmen und sich erholen können oder im Falle einer eigenen Krankheit, steht den Pflegepersonen die sogenannte Verhinderungspflege zu. Dabei übernimmt die Pflegekasse die Kosten für maximal sechs Wochen im Jahr für eine notwendige Ersatzpflege in den Pflegegraden 2 bis 5. Darüber hinaus unterstützt die Pflegekasse auch in der Bildung von Personen, die sich in der Pflege einbringen entweder bei Angehörigen oder ehrenamtlich. So werden unentgeltliche Pflegekurse beispielsweise gemeinsam mit Pflegeeinrichtungen, mit Volkshochschulen oder ähnlichem angeboten. Das Vermitteln von Wissen, aber auch Beratung und Unterstützung und der Austausch mit Gleichgesinnten zu allen denkbaren Themen stehen dabei im Vordergrund. Um als Berufstätiger überhaupt nahe Angehörige pflegen zu können, gibt es die gesetzlich eingerichtete Pflegezeit. Damit wird es möglich, sich sozialversichert aber vom Arbeitgeber unbezahlt eine Zeitlang für maximal sechs Monate aus dem Beruf zurückzuziehen. Für alle Pflegegrade kann diese Zeit beansprucht werden, wenn beim Arbeitgeber mehr als 15 Beschäftigte tätig sind. Tritt eine Pflegesituation akut und unerwartet auf und muss ein Angehöriger deshalb der Arbeit fernbleiben, kann für maximal 10 Tage das Pflegeunterstützungsgeld in Anspruch genommen werden. Der Angehörige erhält in dieser Zeit eine Lohnersatzleistung von der Pflegekasse. Daneben regeln die Paragrafen 45 a und b des Elften Sozialgesetzbuches weiter Unterstützung im Alltag für die Pflegenden. Dazu gehört, dass der höhere Bedarf bei Pflegebedürftigen zu Hause, deren Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt ist, etwa bei Demenzkranken, erkannt wurde. Um zum Beispiel eine Betreuung in einer Tages- oder Kurzzeitpflege finanziell zu unterstützen, kann jeder Pflegebedürftige monatlich zusätzlich 125 Euro erhalten. Quelle: www.deshalb-versichern.de  
> weiterlesen
Es ist kompliziert: EU kann sich nicht auf Nachhaltigkeits-Standards einigen

28.04.2020 | Es ist kompliziert: EU kann sich nicht auf Nachhaltigkeits-Standards einigen

Seit Jahren steigt das Interesse der Anleger an nachhaltigen Investments. Der Wildwuchs auf diesem Markt ist allerdings unüberschaubar, da nahezu jeder Anbieter seine eigenen Nachhaltigkeits-Kriterien definiert. Sinnvoll erscheint daher das Vorhaben der EU-Kommission, einheitliche Standards festzulegen. Damit soll einerseits „Greenwashing“ verhindert werden, also ein „grüner Anstrich“ für Geldanlagen, die eigentlich kaum oder gar nicht nachhaltig sind. Andererseits sollen vergleichbare Kriterien grenzüberschreitende Investitionen innerhalb Europas erleichtern. Doch von Einigkeit sind die Europäer weit entfernt. Das Ergebnis der Suche nach Standards ist daher bisher ein Sammelsurium eher schwammiger Vorgaben. Ein gravierender Streitpunkt bleibt zum Beispiel die Atomkraft. Bekanntermaßen belastet sie das Klima kaum, weshalb die Franzosen sie als nachhaltig einordnen. Deutsche oder österreichische nachhaltige Fonds dagegen klammern Kernkraft in der Regel aus, wegen ihres ungelösten Entsorgungsproblems und der Verstrahlungsrisiken. Ein Konsens ist nicht in Sicht. Damit bleibt es weiterhin den Anlegern und ihren Beratern überlassen, genau hinzuschauen und gemäß eigenen Kriterien eine Auswahl zu treffen.
> weiterlesen
Warum Bankberater keine Beratung zu Versicherungen machen sollten!

31.01.2020 | Warum Bankberater keine Beratung zu Versicherungen machen sollten!

Es ist mal wieder passiert. Eine Kundin benötigt eine Immobilienfinanzierung und geht zur ortlichen Bank. Soweit so gut. Der Bankberater berät hier aber nicht nur zur Baufinanzierung, sondern schaut sich auch die Versicherungen der Kundin an. OK, auch das ist völlig in Ordnung - Ein Einnahmen-Ausgabencheck ist bei einer Finazierung immer angebracht. Er entdeckt eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die die Kundin 2017 bei uns abgeschlossen hat, mit folgenden Daten: Krankenschwester -- Barmenia Solo BU - 1250 € BU Rente bis zum Endalter 60 -- 2 % Leistungsdynamik -- 5 % Beitragsdynamik Monatsbeitrag netto - 67, 59 € Ja, ein Endalter bis 63/65/67 wäre besser, aber es muss auch bezahlbar bleiben. Was ist eine Leistungsdynamik? Wird die Kundin berufsunfähig, erhöht sich die BU Rente jedes Jahr um 2 %. Wird sie mit 40 berufsunfähig bekommt sie z.B. mit 50 bereits einer BU Rente von 1.523 €. Inflationsausgleich im Rentenbezug.  Was ist eine Beitragsdynamik? In diesem Vertrag haben wir eine sog. Beitragsdynamik von 5% eingebaut. Die einen finden es blöd, die anderen gut.  Nachteile: Jedes Jahr steigen die Beiträge um 5%. Man kann dieser Dynamik jederzeit wiedersprechen. Die Versicherung schreibt die Kunden jedes Jahr, ob man dies möchte oder nicht.  Vorteile: Die BU Rente steigt ebenso um 5%, und das OHNE erneute Gesundheitsprüfung. In unserem Fall ist der aktuelle Stand somit: BU Rente - 1446  € - Beitrag - 78,25 € Wie gesagt, dieser dynamischen Anpassung kann man jederzeit wiedersprechen. Eine Email reicht da aus. Der Bankberater hat sich diese technischen Daten angschaut, vielleicht hat er dazu den Versicherungsfachmann im Bankhaus dazugezogen, ich weiß es nicht genau. Was ein Bankberater kann und was nicht Der Bankberater kann die technischen Daten einer BU lesen - die Versicherungsbedingungen lesen und verstehen kann er aber nicht, dafür ist er auch nicht ausgebildet. Hier wird der Kundin nun empfohlen, die BU bei der Barmenia zu kündigen und eine neue BU bei der R+V abzuschließen. Schauen wir uns mal den Tarif der R+V etwas genauer an: Eine erste grobe Übersicht mit der Software von Franke und Bornberg.  Mit dieser Software wird das "Kleingedruckte", also die Versicherungsbedingungen, analysiert und benotet.  Gehen wir aber weiter ins Detail und schauen uns einen Punkt ganz genau an, welcher bei einer Krankenschwester absolut wichtig ist. Wir haben mehrfach darüber berichtet: Die Infektionsklausel. Die Infektionsklausel soll sicherstellen, dass ein gegen Berufsunfähigkeit versicherter Arzt, Zahnarzt oder Angehöriger eines anderen Heilberufes aufgrund einer Infektionsgefahr bei einem gesetzlichen oder behördlichen Beschäftigungsverbot von mindestens 6 Monaten schon die versicherte Berufsunfähigkeitsrente erhält. Ausführlicher Bericht über die Infektionsklausel ind BU-Versicherungen hier : Klick Hier der Vergleich Barmenia vs. R+V Der Bankberater empfiehlt also eine BU aus dem eigene Hause OHNE Infektionsklausel. Applaus! Sollte ein Berufsverbot nach § 31IfSG  (Klick) ausgesprochen werden, steht die Kundin, unter Umständen, ohne Leistung aus der R+V BU da. Grandios lieber Bankberater! Auf diesen Rechtsstreit darf man sich freuen. Gegen wen muss die Kundin hier dann eigentlich in den Kampf ziehen, um die BU Rente einzufordern? gegen den Bankberatergegen den Versicherungsfachmann der den Antrag unterschreibtgegen die Bankgegen die Versicherung Ein sehr ungleicher Kampf. Hier kann man der Kundin dann nur empfehlen die Rechtsschutzversicherung bei einer völlig anderen Stelle abzuschließen. Auch eine Leistungsdynamik kann der Bankberater hier nicht anbieten. Es gibt weitere Punkte auf die man eigehen könnte, der Bericht würde dadurch aber zu lang werden. Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung so wichtig ist Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Gerade dann, wenn man eine Finanzierung abgeschlossen hat. Neben der Risikolebensversicherung (Todesfallschutz Kredit), ist die BU dann die 2te Versicherung die man im Blick haben sollte. Kann man den Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben, ist auch das Einkommen nicht mehr da, um die Finanzierung zu bedienen. Den größten Auslöser für eine Berufsunfähigkeit haben psychische Erkrankungen - besonders im medizinisch-pflegerischen Bereich sind die Belastungen ernorm. Fazit: Man sieht hier sehr klar, dass der Bankberater fachlich nicht in der Lage ist, eine Berufsunfähigkeitsabsicherung genau zu analysieren. Er nutzt seine starke Position aus (Kundin will Kredit) und versucht die Produkte seines Arbeitgebers/Kooperationspartners neu zu platzieren und die bestehende Absicherung schlecht zu machen. Mit großen Nachteilen für die Kundin. Eine langfristige Erkrankung und schon kann die Finanzierung nicht mehr bedient werden - für die Bank ist es kein Risiko, eher eine Gelegenheit - für die Kundin ein Desaster. Eines von vielen Beispielen, warum Bankberater keine Beratung zu Versicherungen machen sollten......
> weiterlesen
Infektionsklausel in einer Berufsunfähigkeitsversicherung

19.01.2020 | Infektionsklausel in einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Infektionsklausel: Nur jede zweite Berufsunfähigkeitsversicherung leistet Berufsunfähigkeitsversicherung: Bei einer Infektionskrankheit gilt für bestimmte Berufe ein gesetzliches Berufsverbot. Doch leistet im Ernstfall nicht jeder Berufsunfähigkeitsversicherer für den dadurch entstehenden Verdienstausfall. Die Infektionsklausel soll sicherstellen, dass ein gegen Berufsunfähigkeit versicherter Arzt, Zahnarzt oder Angehöriger eines anderen Heilberufes aufgrund einer Infektionsgefahr bei einem gesetzlichen oder behördlichen Beschäftigungsverbot von mindestens 6 Monaten schon die versicherte Berufsunfähigkeitsrente erhält. Rund 560.000 Personen wurden laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 2011 stationär wegen einer Infektionskrankheit behandelt. Viele dieser Fälle sind nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) namentlich meldepflichtig. Das gilt beispielsweise für Röteln, Masern oder Tuberkulose - aber auch für Salmonellen, Hepatitis oder HIV. Meldepflichtige Krankheiten sind in § 6 IfSG benannt, der Katalog meldepflichtiger Krankheitserreger ist in § 7 IfSG geregelt. Durch zusätzliche Verordnungen werden diese Kataloge noch ergänzt. Infektionskrankheiten führen zu Berufsverbot und Problemen mit BU-Versicherer Eine Infektionskrankheit kann bei bestimmten Berufen zu einem Berufsverbot und dadurch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung zu Problemen führen. Nach § 31IfSG gilt das Tätigkeitsverbot beispielsweise bei Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten, Ergo- und Physiotherapeuten, Landwirten, aber auch bei Beschäftigten in Arztpraxen, im Krankenhaus, Kindergarten, beim Metzger, Bäcker oder in der Gastronomie. Gemäß der Versicherungsbedingungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird der zuletzt ausgeübte Berufe versichert, jedoch nicht eine bestimmte Krankheit. Dadurch könnten auch kranke Personen in vielen Fällen laut Bedingungen ihren Beruf weiter ausüben - beispielsweise bei einer noch nicht ausgebrochenen HIV-Erkrankung - und der Versicherer müsste trotz des gesetzlichen Berufsverbots nicht leisten. Nachbesserungsbedarf bei BU-Versicherern Damit es bei einem gesetzlich vorgeschriebenen Tätigkeitsverbot zu keiner Leistungsablehnung und somit zu finanziellen Problemen kommt, haben BU-Versicherer in ihren Bedingen eine Infektionsklausel eingefügt. Dies ist aber noch nicht umfassend genug geschehen. Das zeigt eine Analyse des BU-Marktes, für die uniVersa das Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH (Infinma) beauftragt hat. Das Ergebnis: Eine Infektionsklausel in BU-Versicherungsverträgen gilt häufig nur für Ärzte und Mediziner, weitere Berufsgruppen sind aktuell vom Schutz ausgeschlossen. Immerhin habe es in den letzten Monaten zahlreiche Anpassungen in diesem Bereich gegeben. Dennoch fehlt der wichtige Zusatz einer Infektionsklausel für alle Berufe in fast jedem zweiten Bedingungswerk der Anbieter, zeigt die Analyse. Ein Informationsblatt zum Thema kann bei uns angefordert werden. Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie sich beraten: [vfb id=1]
> weiterlesen
Nur jeder Fünfte blickt ohne Sorgen auf den Ruhestand

30.12.2019 | Nur jeder Fünfte blickt ohne Sorgen auf den Ruhestand

Die Zeiten, in denen die gesetzliche Rente den meisten Ruheständlern ein auskömmliches Dasein ermöglichte, gehen zu Ende. Das wissen auch die Bundesbürger: 80 Prozent der 25- bis 60-Jährigen hierzulande fürchten laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar, den angestrebten Lebensstandard im Ruhestand finanziell nicht erreichen zu können. 46 Prozent haben davor sogar große oder sehr große Angst. Dass sie sich beim aktuellen Konsum – von Urlaub bis Auto – einzuschränken bereit sind, um privat fürs Alter vorzusorgen, geben 52 Prozent an. Ein weiteres Drittel hat diesbezüglich zumindest „geringe Bereitschaft“. Unter den Vorsorgeformen sind vor allem Immobilien (81 Prozent) und private Rentenversicherungen (62) beliebt, gefolgt vom Sparen (60). Ebenfalls weit oben liegen eine private Pflegezusatzversicherung (54) und eine Unfallpolice (50). Als Altersvorsorge taugen diese Versicherungen indes nur bedingt, da sie nur im Leistungsfall (Pflegebedürftigkeit bzw. Invalidität durch Unfall) greifen. Einzig eine Rentenversicherung garantiert regelmäßige Zahlungen bis ans Lebensende.
> weiterlesen
Rekordschäden durch Wildtierunfälle

19.11.2019 | Rekordschäden durch Wildtierunfälle

Auch im Kreis Vechta bleibt die Gefahr von Wildunfällen hoch.
> weiterlesen
private Altersvorsorge wichtiger denn je

25.10.2019 | private Altersvorsorge wichtiger denn je

Um die Altersvorsorge der Deutschen sieht es nicht gut aus. Altersarmut ist für große Bevölkerungsschichten vorprogramiert. Die Politik schreit nun nach einer Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 - 71 und 73 werden kommen, das ist gewiss. Die Deutschen werden bekanntlich immer älter. Ein heute hier geborenes Mädchen wird laut Statistik im Schnitt bereits 82,7 Jahre alt. Doch selbst Menschen mittleren Alters erfreuen sich immer größerer Lebenserwartungen.   Ein heute 40-jähriger Mann darf sich noch auf durchschnittlich knapp 39 weitere Lebensjahre freuen. Das hängt einerseits an der heutigen Lebensweise, andererseits aber vor allem an den Segnungen der modernen Medizin. Über viele Jahrzehnte war die Altersversorgung in Deutschland einzig und allein auf die gesetzliche Rente ausgerichtet. Erst zu Beginn des neuen Jahrtausends fanden die demografischen Fakten aus längerer Lebenserwartung und niedrigen Geburtenraten Einzug in die öffentliche Diskussion.                 Bereits mit kleinen Beiträgen können Sie sich Schützen und Ihren Rentenzeit selbst bestimmen. Nehmen Sie Kontakt auf: [vfb id=1]
> weiterlesen
KFZ Versicherung: Erste Dashcam-Versicherung startet

15.10.2019 | KFZ Versicherung: Erste Dashcam-Versicherung startet

Die Versicherungsgruppe die Bayerische hat eine KFZ Versicherung für Dashcam-Nutzer auf den Markt gebracht. Kunden sollen beim Einsatz einer Dashcam einen Rabatt erhalten. In Russland gehört der Einsatz von sogenannten Dashcams zum Alltag. Mittlerweile gibt es tausende von Unfällen, die gefilmt wurden und anschließend auf Video-Portalen wie Youtube die Runde machten. In Deutschland ist die Technik dagegen sehr umstritten. Zwar werden die kleinen Kameras an der Windschutzscheibe immer beliebter. Das zeigt beispielsweise eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom. Demnach würden bereits acht Prozent der Autofahrer eine Dashcam nutzen. Weitere 13 Prozent der Befragten plane einen künftigen Einsatz. Jedoch fehlte lange Zeit eine klare rechtliche Regelung. Im Mai 2018 hatte schließlich der Bundesgerichtshof das Thema Dashcam auf dem Tisch und kam zu dem Schluss, dass die von Dashcams aufgezeichneten Videos für gewöhnliche Verkehrsunfälle als Beweismittel ausgewertet werden dürfen (VI ZR 233/17). Die Richter in Karlsruhe erlaubten grundsätzlich die Aufnahmen von Auto-Minikameras als Beweismittel vor Gericht. Diese dürften damit bei rechtlichen Auseinandersetzungen zu Unfällen genutzt werden. Zwar verstießen die Aufnahmen gegen das Datenschutzrecht. Da Unfallbeteiligte ohnehin Angaben zu Person, Versicherung und Führerschein machen müssten, sei dieser Aspekt jedoch nachrangig. Eine dauerhafte Nutzung der Kamera sei aber nicht gewollt. Damit bleibt das permanente Aufzeichnen nach wie vor unzulässig. Gleichwohl könnten die Videos dennoch in Zivilprozessen genutzt werden. Insgesamt müsse stets der Einzelfall betrachtet werden. Auch für die Versicherungswirtschaft liegen die Vorteile von Dashcams auf der Hand. Schließlich liefern die Auto-Minikameras leicht auszuwertende Informationen und könnten zahlreiche Gutachten überflüssig machen. Das würde zum einen Kosten einsparen. Zum anderen könnte so die Schadenregulierung deutlich beschleunigt werden. Wenn Sie mehr Informationen benötigen, oder ein KFZ Angebot wünschen, dann senden Sie uns Ihre Daten. [vfb id=1]     Quelle: https://www.versicherungsbote.de/id/4884914/Kfz-Versicherung-Erste-Dashcam-Versicherung-startet/ https://www.nextbase.com/de-de/dash-cam/  
> weiterlesen
Seite 1 von 8
Verwendung von Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Sie akzeptieren unsere Cookies, wenn Sie fortfahren diese Webseite zu nutzen.

Cookie-Einstellungen
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies und Skripte. Sie haben die Möglichkeit folgende Kategorien zu akzeptieren oder zu blockieren.
Immer akzeptieren
Notwendige Cookies sind für die ordnungsgemäße Funktion der Website erforderlich. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.
NameBeschreibung
PHPSESSID
Anbieter - Typ Cookie Laufzeit Session
Analytische Cookies werden verwendet, um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies helfen bei der Bereitstellung von Informationen zu Metriken wie Besucherzahl, Absprungrate, Ursprung oder ähnlichem.
NameBeschreibung
Performance Cookies sammeln Informationen darüber, wie Besucher eine Webseite nutzen. Beispielsweise welche Seiten Besucher wie häufig und wie lange besuchen, die Ladezeit der Website oder ob der Besucher Fehlermeldungen angezeigt bekommen. Alle Informationen, die diese Cookies sammeln, sind zusammengefasst und anonym - sie können keinen Besucher identifizieren.
NameBeschreibung
_ga
Anbieter Google Inc. Typ Cookie Laufzeit 2 Jahre
_gid
Anbieter Google Inc. Typ Cookie Laufzeit 24 Stunden
Marketing Cookies werden für Werbung verwendet, um Besuchern relevante Anzeigen und Marketingkampagnen bereitzustellen. Diese Cookies verfolgen Besucher auf verschiedenen Websites und sammeln Informationen, um angepasste Anzeigen bereitzustellen.
NameBeschreibung
NID
Anbieter Google Inc. Typ Cookie Laufzeit 24 Stunden
SID
Anbieter Google Inc. Typ Cookie Laufzeit 24 Stunden
Sonstige Cookies müssen noch analysiert werden und wurden noch in keiner Kategorie eingestuft.
NameBeschreibung