Archiv: Februar 2019

Wohngebäudeversicherung zur Allgefahrendeckung ausbauen

27.02.2019 | Wohngebäudeversicherung zur Allgefahrendeckung ausbauen

Die Wohngebäudeversicherung muss erweitert werden, sodass künftig alle Gebäude gegen alle Gefahren versichert sind – auch gegen jene für die bislang noch ein separater Elementarschadenschutz abgeschlossen werden muss. Das fordert der Versicherungsjournalist Herbert Fromme – und begründet dies vor allem mit dem Klimawandel. In der Wohngebäudeversicherung sind bislang sind nur Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel abgesichert. Für Schneedruckschäden, Lawinen, Hochwasser, Erdrutsche oder Erdbeben bedarf es eine Elementarschadenversicherung (Naturgefahrenversicherung). Der Versicherungsjournalist Herbert Fromme hält diese Aufteilung für überholt. „Wenn eine Lawine oder plötzlich auftretende Wassermassen ein Auto beschädigen, zahlt die Kaskoversicherung. Wenn ein Haus zerstört wird, zahlt die Gebäudeversicherung nur dann, wenn der Besitzer die zusätzliche Elementarschadendeckung gekauft hat“, schreibt Fromme in einem Kommentar für die Süddeutsche Zeitung. „Solche Feinheiten sind den Kunden immer schwerer zu vermitteln“, findet der Marktbeobachter angesichts des Klimawandels, der „zu mehr und heftigeren Wetterextremen“ führe. Eine Folge davon sei, dass Elementarschäden „inzwischen fast alle Hausbesitzer“ im Land bedrohten. „Am besten wäre eine Absicherung der Gebäude gegen alle Gefahren, solange sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Das sind außergewöhnliche Ereignisse wie Kriegsschäden oder nukleare Verseuchung“, führt Fromme aus. Zugleich sei auch der Staat gefordert – und zumindest für schwere Risiken wie die Flut eine Pflichtversicherung einführen. Begleitend solle es schärferen Auflagen für das Bauen in Risikozonen geben, findet der Journalist. Dadurch würde auch das Argument der hiesigen Versicherungsbranche wegfallen, wonach bei einer Pflichtversicherung jeglicher Anreiz für Bauherren entfalle, auf das Flutrisiko zu achten. Zudem verweist Fromme auf die Versicherer in Österreich, die eine Pflichtversicherung ausdrücklich forderten. Autohalter müssten verpflichtend Policen kaufen, zudem sei jeder Bürger verpflichtet, eine Kranken- und eine Pflegeversicherung abzuschließen. Auch für Pharmahersteller und andere Industriebetriebe gebe es Pflichtversicherungen. Hingegen sei die freiwillige Absicherung gegen Elementarschäden gescheitert, konstatiert Fromme. „Politiker, Versicherer und Hausbesitzer müssen neu denken.“ Gerne beraten wir Sie ausführlich zu diesem Thema. Klick -Kontakt- Quelle: www.pfefferminzia.de/neue-forderung-wohngebaeudeversicherung-zur-allgefahrendeckung-ausbauen/
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Pflege wird immer teurer

13.02.2019 | Pflege wird immer teurer

Fast dreieinhalb Millionen Menschen in Deutschland sind auf Pflegeleistungen angewiesen, bis 2045 soll diese Zahl Prognosen zufolge auf rund fünf Millionen anschwellen. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt – als eine Art Teilkasko – bei Weitem nicht alle anfallenden Kosten. Und der Eigenanteil, den die Pflegebedürftigen oder ihre engen Angehörigen beisteuern müssen, steigt und steigt: 1.830 Euro monatlich sind, Stand Januar 2019, im bundesweiten Durchschnitt für stationäre Pflege aus eigener Tasche zu entrichten. Das entspricht einer Steigerung um 58 Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat. Am teuersten ist die stationäre Pflege in Nordrhein-Westfalen, wo im Schnitt 2.252 Euro zugezahlt werden müssen; Pflegebedürftige in Sachsen-Anhalt müssen dagegen mit 1.218 Euro am wenigsten aufbringen. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Rentenhöhe liegt in der gesetzlichen Rentenversicherung bundesweit bei rund 1.050 Euro. Bei Frauen beträgt die Durchschnittsrente sogar nur 685 Euro. Trotz dieses Missverhältnisses hat nur jeder 20. Erwachsene für den Fall vorgesorgt, einmal selbst zum Pflegefall zu werden. Dabei kosten entsprechende Versicherungen, gerade wenn man in relativ jungen Jahren einsteigt, nur wenige Euro pro Monat.  
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Worauf Hausbesitzer bei Schnee und Eis achten müssen

05.02.2019 | Worauf Hausbesitzer bei Schnee und Eis achten müssen

Wer als Hausbesitzer (oder von diesem beauftragter Mieter) seinen Verkehrssicherungspflichten nicht hinreichend nachkommt, riskiert den Schutz der Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung. Im Winter müssen insbesondere Gehwege und Zufahrten schnee- und eisfrei gehalten sowie bedrohliche Eiszapfen, etwa an Regenrinnen und Dachkanten, entfernt werden. Wird ein Dritter durch eine Dachlawine geschädigt, springt die Versicherung in der Regel ein (bei selbst bewohnten Einfamilienhäusern übernimmt meist die Privathaftpflichtpolice den Schaden). Wer Passanten per Schild vor Lawinengefahr warnt, hebt damit übrigens seine Haftung als Hausbesitzer nicht auf. Gebäudeschäden durch Schneedruck können mit einer Wohngebäudeversicherung abgesichert werden. Diese muss dafür allerdings einen Elementarschutz beinhalten. Auf einen solchen sollte auch in der Hausratversicherung nicht verzichtet werden, wenn Schneedruck oder Lawinen drohen. Denn oftmals kommen nicht nur das Gebäude und fest verbaute Bestandteile, sondern auch hochwertige Geräte oder Möbel zu Schaden.
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